Hüftgelenknahe Femurfraktur
Die hüftgelenknahe Oberschenkelfraktur tritt eher im höheren Lebensalter auf. Dabei ist ein wichtiger Risikofaktor für die hüftgelenknahe Femurfraktur eine verminderte Knochendichte (Osteoporose). Schon eine geringe Krafteinwirkung kann hier zur Fraktur führen.
Die hüftgelenknahen Frakturen werden je nach ihrer Lokalisation zwischen Schenkelhalsfraktur und pertrochantärer Fraktur unterschieden. In der BQS-Bundesauswertung wurden die Qualitätsindikatoren für die Krankheitsbilder Schenkelhalsfraktur und pertrochantäre Fraktur getrennt dargestellt. Seit dem Verfahrensjahr 2007 wird eine gemeinsame Auswertung durchgeführt. Ziel der Therapie ist die schnelle Wiederherstellung der Mobilität und Belastbarkeit des Patienten, um die Rückkehr auf das präoperative Aktivitätsniveau zu erreichen.
Welche Fälle werden erfasst?
In Hamburg wurden in 2009 2.431 Fälle dokumentiert, bei denen eine hüftgelenknahe Fraktur operativ versorgt wurde.
