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Kataraktoperationen

Katarakt (grauer Star) ist eine Bezeichnung für die Trübung der Augenlinse, unabhängig von deren Ursache. Neben der angeborenen, der juvenilen und der erworbenen Kataraktform ist die am häufigsten vorkommende Art des Katarakts altersbedingt. Die Klinik zeigt eine schmerzlose Trübung der Augenlinse mit zunehmendem Blendungsgefühl und allmählicher Abnahme der Sehschärfe.

Die Behandlung des grauen Stars kann durch den operativen Austausch der getrübten Linse gegen eine künstliche Linse erfolgen. Dieser Eingriff kann stationär oder aber ambulant durchgeführt werden.

Das primäre Ziel der Kataraktoperation ist die Wiederherstellung der Sehfähigkeit des Patienten bei gleichzeitiger Vermeidung von Komplikationen, die zu einer Verschlechterung der Sehfähigkeit oder anderen gesundheitlichen Beeinträchtigungen führen.

 

Welche Fälle werden erfasst?

Für die operative Therapie des Katarakts ist im Jahr 2002 der Leistungsbereich "Kataraktoperationen" als bundesweit verpflichtendes Verfahren der externen stationären Qualitätssicherung eingeführt worden. Von 2003 bis 2004 mussten alle stationär durchgeführten Augenlinsenoperationen bei altersbedingtem grauen Star verpflichtend dokumentiert werden. Der ambulante Sektor wurde damals auf Grund fehlender Regelungen noch nicht in die externe vergleichende Qualitätssicherung einbezogen.

Mit der Einführung des neuen sektorenübergreifenden Verfahrens werden alle Kataraktoperationen sowohl im stationären als auch im ambulanten Bereich qualitätsgesichert.