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Historie

Erste Projekte in der Qualitätssicherung in Hamburg waren die seit 1984 in ärztlicher Eigeninitiative laufenden bundeseinheitlichen Projekte in der Geburtshilfe (Perinatalerhebung) und Neugeborenenversorgung (Neonatalerhebung). Weitere Projekte wurden von der Ärztekammer Hamburg in der Chirurgie sowie der deutschen Gesellschaft für Anästhesie und Intensivmedizin (DGAI) durchgeführt. 

1991 wurde der erste EQS-Vertrag zwischen der Hamburgischen Krankenhausgesellschaft (HKG) und den Krankenkassenverbänden unter Einbeziehung der Ärztekammer Hamburg und des Medizinischen Dienstes geschlossen.

Im April 1992 nahm die Landesgeschäftsstelle ihre Arbeit auf. Hamburg hatte damit als erstes Bundesland eine Institution, deren Aufgabe es war, die 1989 vom Gesetzgeber geforderten Qualitätsvergleiche in der stationären Versorgung (§ 137 SGB V in Verbindung mit § 112 SGB V) umzusetzen.Die Arbeit wurde mit Projekten aus der Anästhesie, Chirurgie und operative Gynäkologie aufgenommen.

1993 wurde die Arbeit der Landesgeschäftsstelle um zwei weitere Projekte, Diabetes mellitus und Schlaganfall, erweitert.

1994 ging die Betreuung der Neonatologie von der Kassenärztlichen Vereinigung Hamburg an die EQS über. Weitere Leistungsbereiche wie die Pflege und Strahlentherapie wurden unter dem etablierten Qualitätssicherungsverfahren neu mit aufgenommen.

1996 wurde auf Bundesebene das Verfahren zur Qualitätssicherung bei Fallpauschalen und Sonderentgelten eingeführt. Die Hamburger Projekte wurden auf dieses Bundesverfahren umgestellt.

1997 wurden im Rahmen der Qualitätssicherung bei Fallbauschalen und Sonderentgelte die Leistungsbereiche HNO, Augen und Urologie in die externe Qualitätssicherung zusätzlich aufgenommen.

2001 übernahm auf Bundesebene die Bundesgeschäftsstelle für Qualitätssicherung (BQS) die Durchführung der bundesweiten Verfahren.

2004 wurde der Vertrag der EQS-Hamburg (EQS-Vertrag) erneuert und an die neuen Aufgaben im Rahmen der Bundesprojekte angepasst.

2006 wurden die Daten einzelner Leistungsbereiche freiwillig teilnehmender Krankenhäuser unter Mitwirkung der Landesgeschäftsstelle entanonymisiert im Internet veröffentlicht.

Am 09.01.2015 nahm das Institut für Qualitätssicherung und Transparenz im Gesundheitswesen (IQTIG) von den Partnern der Selbstverwaltung im Gesundheitswesen und dem Bundesministerium für Gesundheit seine Arbeit auf. Das IQTIG erarbeitet im Auftrag des G-BA Maßnahmen zur Qualitätssicherung und zur Darstellung der Versorgungsqualität im Gesundheitswesen und wirkt an deren Umsetzung mit.