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Gynaekologie

Gynäkologische Operationen

Im Leistungsbereich "Gynäkologische Operationen" werden Patientinnen betrachtet, die sich einer Operation an den weiblichen Geschlechtsorganen (Gebärmutter, Eileiter bzw. Eierstock) unterzogen haben.

Bei diesen operativen Eingriffen ist u. a. eine sorgfältige Indikationsstellung Voraussetzung für eine hochwertige Versorgung. In der internationalen Literatur werden große regionale Unterschiede für Hysterektomieraten beschrieben, so dass offensichtlich nicht nur medizinische Gründe die Operationshäufigkeit beeinflussen (Roos 1984). Auch vor Eingriffen an Eileitern oder Eierstöcken sind Nutzen und Risiken einer Operation sorgfältig abzuwägen und die Optionen konservativer Behandlungsmaßnahmen zu prüfen. Deshalb bilden zwei Qualitätsindikatoren aus dem Leistungsbereich Gynäkologische Operationen explizit diesen Prozess der Entscheidung zum operativen Eingriff ab.

Weitere Indikatoren messen relevante Versorgungsprozesse, wie z.B. eine adäquate Antibiotikaprophylaxe bei Hysterektomie oder aber Behandlungsergebnisse, wie z.B. Organverletzungen.

Welche Fälle werden erfasst?

In dem bundesweit verpflichtenden Leistungsbereich der gynäkologischen Operationen werden Eingriffe an den weiblichen Geschlechtsorganen dokumentiert.

In Hamburg werden mehr als 5.300 gynäkologische Operationen durchgeführt, die der externen Qualitätssicherung unterliegen. Bei diesem einen der ältesten bundesweiten Leistungsbereiche gibt es keine Beanstandungen bei der Vollständigkeit der Dokumentation.

Das Verfahren ist gut etabliert und wird so häufig angewendet, dass alle Beteiligten an der Datenerfassung sehr geübt sind.

Die Gesamtzahl von über 5.300 gynäkologischen Operationen spiegelt nur einen Teil der Leistungsfähigkeit der Gynäkologie in Hamburg wieder. Eingriffe, die ambulant erbracht und nicht stationär versorgt werden, sind im Verfahren der externen Qualitätssicherung nicht erfasst.